Das junge Genie – Giotto, Tizian und andere Malerknaben

Legendre-Giotto

Jean-François Legendre-Héral, Giotto enfant

Der Maler Giotto di Bondone, der 1266 geboren wurde, soll als zeichnender Hirtenknabe entdeckt worden sein. So überliefert es Giorgio Vasari in seiner 1581 entstandenen Beschreibung der herausragendsten Architekten, Maler und Bildhauer Italiens; er hat diese Anekdote freilich bereits bei Lorenzo Ghiberti gefunden. Seither wird sie immer wieder aufgeführt. Der auf den Spuren mittelalterlicher Maler wandelnde Romantiker Wilhelm Heinrich Wackenroder  hat diese Geschichte in den „Herzensergießungen eines kunstliebenden Klosterbruders“ (wozu auch Ludwig Tieck einige beisteuerte) von 1796 verarbeitet („Die Malerchronik“); dort erzählt ein kunstbewanderter alter italienischer Pater bei der Betrachtung von Gemälden in einem gräflichen Schloss etwas über das Leben der alten Künstler.

Als der fremde Mann diese Geschichten erzählt hatte, kam ich auf andre Dinge mit ihm zu reden, und fragte ihn unter andern: ob er nicht auch Geschichten von Knaben wüßte, die von früher Jugend an einen besondern Hang zur Malerkunst gehabt hätten? „O ja,“ sagte der fremde Mann lächelnd, „es wird uns von mehreren Knaben berichtet, die in ganz schlechtem Stande geboren und erzogen, und daraus gleichsam vom Himmel zur Malerkunst berufen wurden. Davon fallen mir mehrere Exempel ein. Gleich einer der allerältesten Maler von Italien, Giotto, war in der Jugend nichts weiter als ein Hirtenjunge, der die Schafe hütete. Er hatte seine Freude daran, seine Schafe auf Steinen oder im Sande abzuzeichnen; dabei betraf ihn einmal Cimabue, der Urvater aller Maler, und nahm ihn mit sich.“

Giotto_DSD_0327Über das Äußere des jungen Giotto sagen die historischen Schilderungen natürlich nichts, es ging ja vor allem um den Moment der Begegnung. Um so mehr aber haben sich die Maler und Bildhauer um eine gefällige Erscheinung gekümmert: Der Genius des Jungen wird sichtbar auch in seinem Äußeren. Die Szene, wie Giotto im Freien zeichnet, ist ein häufiges Sujet der Kunst. Eine der bekanntesten Darstellungen ist eine Skulptur von Jean-François Legendre-Héral, die sich gleich in mehreren Ausführungen an verschiedenen Orten in Frankreich befindet. Sie zeigt den Knaben, der – nur mit Rinderhorn und Wasserflasche bekleidet – mit einem Stock in den Sand zeichnet. Als mit der Hand auf einen Stein malend zeigen den jungen Giotto auch die Skulpturen u. a. von Léon Chervet und Frederick William Pomeroy. Anstelle einer Auflistung aller Gemälde hier eine Übersicht als Film: Giotto in art.

Zurück zu den „Herzensergießungen“: Zu den Knaben, von denen der kunstsinnige Pater, Giorgio Vasari nacherzählend, berichtet, gehörte auch Domenico Beccafumi (um 1486–1551); er wurde als Sohn des Bauern Giacomo di Pace geboren, der für Lorenzo Beccafumi arbeitete. Dieser Lorenzo überraschte den jungen Deomenico dabei, wie er beim Schafehüten Zeichnungen von den Tieren im Sand und auf Steinen anfertigte, also auf die gleiche Weise wie Cimabue den jungen Giotto. Der spätere Bildhauer Andrea Sansovino (Contucci – 1467–1529) wurde vom Podesta Simone Vespucci beim Viehhüten angetroffen, wie er die Tiere in Ton abbildete. – Vielleicht ist diese Entdeckung eines jungen Künstlers beim Viehhüten ja auch eine Art Wanderlegende …

Joseph van Severdonck, Callot chez les Bohémiens

Auch Jaques Callot (1592–1635) soll bereits als Knabe seine künstlerischen Neigungen und Fähigkeiten gespürt haben. Joseph van Severdonck stellte in einem Bild den Jungen beim Skizzieren einer Künstlertruppe dar.

DesjungenTizian

Friedrich Nerly – Des jungen Tizian Abschied von seiner Mutter in Pieve di Cadore

Eine anderes junges Genie war Tizian (Ticiano Vecelli – um 1484–1576) aus Pieve di Cadore, dessen Talent offensichtlich wurde, als er eine Madonna malte. Auch diese Legende reizt natürlich, nacherzählt und ausgeschmückt zu werden:

Ungefähr hundert Schritte vom Hause Vecellis lag am Fuße der sich sanft abdachenden Anhöhe ein Haus, welches ein alter Waffenschmied, Zangri genannt, bewohnte. Da er früher in langjährigem Solde Venedigs gestanden und in manchem ruhmreichen Kampfe gegen die Genueser und den Herzog von Mailand mitgefochten hatte, wußte er nicht nur Vieles zu erzählen, sondern erzählte auch, wie alle Invaliden, gern von seinen Thaten. Die wißbegierigen Brüder Vecelli waren seine aufmerksamsten Zuhörer und besonders hing Tizian horchend an seinem Munde, wenn er ihnen von der wunderbaren Meerstadt, ihren Brücken, Kanälen, Palästen und Kirchen und von den Bildern darin erzählte. […] An mehreren Abenden hatte er die Knaben, die er lieb gewonnen hatte, vergeblich erwartet. Heute, dachte er, werden sie kommen; der Vollmond scheint ja fast mit Tageshelle! Aber sie kamen nicht. Da hörte er Tritte aus der Schwelle und der Priester des Orts trat zu ihm ein.

Ich ging, lieber Meister, begann er mit bewegter Stimme, so eben vor der alten Blende vorbei, die an der Hinterseite Deines Hauses den Bergen zugewandt steht und da ist entweder ein Wunder geschehn oder Du weißt um die Sache. – Ich verstehe Euch nicht, ehrwürdiger Vater. – Nun, eure Blende ist weiß getüncht und die Wand schmückt eine schöne Madonna. Hast Du vielleicht heimlich den Maler Crispi aus Belluno kommen lassen? – Eine Madonna saht Ihr in der alten, seit Jahren leeren, Blende? Alle Heiligen, was bedeutet das? rief er, sich bekreuzend: Ich muß es sehn! […]

San Marko und alle Heiligen, rief der Greis, als er jetzt vor dem Bilde stand und murmelte ein Ave Maria. Das Bild in halber Lebensgröße war aus feuchtem Kalk, theils mit Säften von Blumen, theils mit Wasserfarbe kolorirt. Das ziemlich lebhafte Kolorit war weich gehalten und die Zeichnung zwar noch mangelhaft, doch nicht ohne Ausdruck. – Sollte etwa — sprach der Priester, das Bild betrachtend: Ha, welche Ähnlichkeit! – Womit, ehrwürdiger Vater? fragte Zangri. – Und doch wieder verschieden, fuhr Jener, wie in Gedanken, fort: Möglich wäre es. – Sah ich nicht oft, wie er, statt zu singen, in der Kirche seine Augen umherschweifen ließ aus den Bildern und Ornamenten! […] Während dieses kurzen Selbstgesprächs hatte sich, beiden Männern unbemerkt, eine Knabengestalt aus den bergenden Schatten eines nahen Kastanienbaumes hervorgeschlichen und näherte sich ihnen. Seine Augen leuchteten und seine Züge lächelten schelmisch im Scheine des Mondes. – Verzeiht! flüsterte er, doch laut genug, um gehört zu werden: Ich hab es gemacht. Bei den Worten küßte er demüthig die Hand des Priesters. Bei allen Heiligen, in Dir steckt ein Maler, rief Zangri. Darum hat der Schelm sich wohl so lange nicht sehen lassen. – Ich wollte Dir eine Freude machen, Meister.

Das hast Du, mein Kind, sagte der Priester, indem er die Hand aus des Knaben Lockenhaupt legte, und auch mir. Der Meister soll ein Schirmdächlein über das Bild setzen lassen, damit es nicht von Wind und Wetter leide und ich will es der Gemeine mittheilen und sie wird sich noch daran erbauen, wenn Du lang erwachsen sein wirst. (Tizian – Bilder aus seinem Leben und seiner Zeit – 1865)

Titian's First Painting

William Dyce, Titian Preparing to Make His First Essay in Colouring (1856/57)

Der schottische Maler William Dyce hat diese Anekdote, die bereits Carlo Ridolfi in seinem Werk über das Leben der italienischen Künstler ( Le Maraviglie dell’arte – 1648) überliefert, ins Bild gebracht. Der kleine Tizian, allerliebst auf einem Stuhl kauernd, studiert nachdenklich eine Muttergottes-Statue; die umherliegenden Blumen zeigen, woraus er die Farben zu gewinnen sucht.

Anthonis von Dyck (1599–1641) war bereits Schüler von Peter Paul Rubens, als er durch eine besondere Leistung auffiel. Wenn der Meister nicht da war, ließen sich die neugierigen Schüler gern das Atelier öffnen. Einmal fiel dabei einer der Schüler ausgerechnet in den Teil der „Kreuzabnahme“, der noch nass war, und ruinierte so das Bild des Meisters. Die Jungen waren zutiefst erschrocken und wussten nicht, was sie tun sollten; da kam einem die Idee, dass einer von ihnen die Stelle ausbessern müsse. Die Wahl fiel auf Anthonis. Der nahm Pinsel und Palette von Rubens und besserte die Stelle so geschickt aus, dass der Meister anderntags das Bild betrachtete und zufrieden meinte, dass es kein geringes seiner Werke sein könne …Da war er aber kein Kind mehr. Nach dem Tod seiner Mutter, als er noch keine zehn Jahre zählte, gab ihn der Vater wegen seines Talentes in die Werkstatt Hendrick van Balens.

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Anthonis van Dyck, Portrait George Villiers

In seinem Rubens-Roman lässt Zsolt Harsány den großen Maler Peter Paul Rubens und den kleinen Anthonis einander bei einem Hochzeitsmahl  begegnen, als während des Mahles von den Lehrbuben der Innung Erfrischungen und Süßigkeiten herumgereicht wurden. Rubens macht seine Tischnachbarin Isabella Brant auf einen kleinen Burschen aufmerksam: „Schaut mal, was für ein auffallend hübscher Bengel das ist!“ – „Wahrhaftig, ein Engelskind“, meinte auch Isabella. Pieter spricht den Kleinen an, der sich als Schüler von Meister van Balen zu erkennen gibt.„Und wie alt bist du denn?“– „Zehn.“– „Du fängst ja beizeiten an!“ Der Junge geht weiter und Rubens bemerkt, wie das schöne Kind auch das Antlitz der ihm nachschauenden Isabella verklärte … (Zsolt Harsány, Das herrliche Leben – 1961)

Nicht aufgrund seiner malerischen Fähigkeiten, sondern allein seines Aussehens wegen wurde der Münchener Maler Nikolaus (Niklas) Prugger (um 1620–1694) als Kind entdeckt. Mit seinem Vater besuchte der Bub am Fronleichnamstag die Residenzstadt München; die Kurfürstin Maria Anna, „die von einem Balkon aus die Prozession betrachtete, sah den hübschen Knaben am Rand der Gosse mit Wohlgefallen“ – sie nahm ihn als Ziehsohn auf und ermöglichte ihm eine Ausbildung zum Maler (Wolfgang Johannes Bekh, Die Münchener Maler). Nach anderen Darstellungen war er mit seiner Mutter unterwegs und sah der damals noch sehr feierlichen Karfreitagsprozession zu. Aloys Schreiber hat beides miteinander verbunden, die Namen verändert und eine Erzählung daraus gemacht (Die Rückkehr, 1831).

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Guido Reni, Die Beschneidung des Jesuskindes, Ausschnitt

Die Herzogin von B. stand auf dem Balcon ihres Schlosses, um die vorrüberziehende Fronleichnamsprocession zu sehen. Eine reinlich gekleidete Bauersfrau, mit einem wunderschönen Knaben an der Hand, war die letzte im feyerlichen Zuge, der sich ernst und langsam fortbewegte. Die Herzogin äußerte ihr Wohlgefallen an dem Knaben, und eine von ihren Hofdamen versicherte, Guido habe nie einen anmuthigeren Engelskopf gemalt.Die Fürstin gab sogleich einem Bedienten den Auftrag, die Frau mit dem Knaben heraufzubringen, und in den Saal zu führen, der an den Balcon stieß. Freundlich ging sie der Eintretenden, die etwas schüchtern, aber doch nicht verlegen, an der Thür stehen blieb, entgegen, und fragte: „Wer seyd Ihr, liebe Frau?“

„Ich bin die Bäuerinn vom Hofgute, eine Stunde von hier.“ – „Ihr seyd ohne Zweifel die Mutter des hübschen Knaben: wollt Ihr mit ihn nicht schenken?“ – „Dieses Kind ist mein Himmel auf Erden,“ antwortete die Frau, „und ich bin seine Mutter.“ – „Nun so leiht ihn mir wenigstens,“, fuhr die Fürstin mit der ihr eigenen Güte fort; „ich will für seine Erziehung und sein Glück sorgen.“ – „Wenn ihm der Himmel sein Glück durch Euch senden will, gnädige Herzogin, so darf ich nicht Nein! sagen.“ – Sie schaute jetzt den Knaben an, der seine hellen blauen Augen unverrückt auf die Fürstin geheftet hatte. „Benno,“ sagte sie, „willst du hier bleiben bey unsrer guten Landesmutter?“ – „Ja, Mutter,“ antwortete der Kleine. […]

Eine ganz ähnliche Situation gibt es in einem Romanfragment von E. T. A Hoffmann, das der Literaturwissenschaftler und Schriftsteller Klaus Deterding vor einigen Jahren im Hoffmannschen Ton ergänzt hat: „Der Feind – das fertige Fragment“. Darin geht es auch um eine unheilvolle Beziehung, die Albrecht Dürer (1471–1528) zu seinem (fiktiven) früheren Malerkollegen Irmshöfer hat. Später, als längst anerkannter großer Meister, lernt er, ohne es zu ahnen, dessen kleinen Sohn Raphael kennen, als der mit seinem Pflegevater, dem Kaufmann Klostermaier, vor einem neuen Bild Dürers steht, das eben im Rathaussaal ausgestellt wird.

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George de Forest Brush (1855–1941), Boy head (Ausschnitt)

Dürer, der sich anonym unter die Besucher dieser Ausstellung mischte, um zu hören, was die Leute über seine Bilder sagen, fällt das Kind nicht nur wegen des Interesses an seinem Bild auf, sondern weil der Siebenjährige ihm als Abbild eines Engels erschien: mit dunklen Locken, die  wirr in eine sonderbar hohe Stirn fielen, die leicht gewölbt war und, wie überhaupt sein schmales Gesicht, zart und blass, so dass an den Schläfen  die Adern bläulich durchschimmerten. Feine, dunkle Brauen stiegen in die Stirn hinauf und überwölbten in anmutigem Bogen ein herrliches Augenpaar, so klar, wie man es je nur in einem Knabengesicht finden kann. Ein feines Näschen und Lippen, die nicht schmal und nicht voll waren, vollendeten das Gesicht, an dem Dürer sich nicht satt sehen konnte. Im Gespräch mit dem Pflegevater Klostermaier kann er diesen davon überzeugen, dass er ihm das Kind anvertraue und in die Lehre gebe, zumal der Kleine selbst schon mit dem Malen begonnen hat. Und dem Knaben fällt es tatsächlich nicht schwer, sich an den neuen Pflegevater zu gewöhnen, war dieser doch das „hochverehrte Vorbild“, dessen Bilder er betrachtet hatte. So wuchs er heran und auch sein Talent für die Malerei war nicht zu verkennen. – Nicht zu verkennen war allerdings auch manch unguter Charakterzug, den er von seinem Vater geerbt hatte … Doch das ist Fiktion. Im wirklichen Leben zeigte Albrecht Dürer allerdings ebenfalls schon früh seine Begabung:

Albrecht Dürer, Selbstbildnis 1484

„Das hab ich aus eim Spiegel nach mir selbs kunterfeit‚ do ich noch ein Kind was.“ So ist eine Zeichnung überschrieben, die der Dreizehnjährige von sich selbst gemacht hat.
„Es ist ein feinknochiger Körper, mit schmalen Händen und langen Fingern, schmalwangigem Gesicht und besonders schön geschwungenen Zügen. Auf den langen Locken sitzt keck eine Mütze. Ein zarter Knabe, doch ohne eigentliche Kindlichkeit, tritt vor den Spiegel hin, um sich selbst abzubilden. Eitelkeit kann es nicht gewesen sein – die hätte wohl gefallsüchtig die Augen zum Beschauer gewendet er, obwohl Sorgfalt und Anstand auf die äußere Erscheinung verwandt ist. Dürer war schweren Geblüts‚ und im Knaben regte sich früh die innere Stimme. Es ist, als ob ein leises Erstaunen den Ausdruck umfangen hält, denn der blühend schöne Mund mit den wundervoll sprechenden Lippen ist stumm und die Augen, weit offen, sind auf den Spiegel gerichtet, wohin auch der Finger weist. Es gibt in der ganzen Geschichte nicht ein ähnliches Dokument, das in diesem Knabenalter bereits schon den ganzen Mann ahnen läßt. Es ist das prophetische Gemüt des Genies, das die Frage nach dem Ich hier an den Spiegel richte.“ (Willi Kurth, Albrecht Dürer, München 1927)

Und à propos Raphael: Ein frühes Selbstporträt gibt es ebenfalls von Raffael de Urbino (1483–1520). Wilhelm Heinse hatte wohl ein anderes Bild vor Augen, aber seine Beschreibung trifft auch dieses Selbstbildnis recht gut und zeigt das frühe Können des späteren Meisters:

330px-Raffaello,_autoritrattoRaphael als Bube von 15 Jahren höchstens, mit gerade herabhängendem Kastanien Haar, schwarzem Käppchen Tunica, wo der Hemdsaum hervorguckt, Ueberrock mit grünlichem Kragen in einem Landschäftchen. In den Lippen etwas trotziges. Das frischeste Leben in den Augen, heitre Stirn voll Kraft, Lippen von Wollustquelle und Fülle, höchste Bubenschönheit voll Geist und Leben und Spröde. Dünne Augbrauen; in die Oberlippe ein klein schwarz Fleckchen gekommen, das rechte Kinn schön im Schatten, bräunlich Gewand. Kastanienbraun der Haare licht. Entzückender Ausdruck von Kraft, Bescheidenheit, Hoheit, tiefer weiter Ahndung. Un piccolo ritratto di Raffaelle fatto da lui medesimo nella sua primiera maniera. (Wilhelm Heinse, Von der italienischen Reise 1780–1783)

 

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