Autor: Guido Fuchs

Der erotische Blick

Der besondere Blick von Frauen auf den schönen Knaben, wie ihn die Literatur widerspiegelt, wurde an anderer Stelle bereits dargestellt (vgl. Beitrag: Mit fraulichem Blick). Noch einmal anders  wird dieser Blick, wenn er nicht...

Mit fraulichem Blick

„Ich nehme für alle Frauen das Recht in Anspruch, an der flüchtigen Schönheit des Knaben Gefallen zu finden.“ So schreibt die bekannte Publizistin und Feminstin Germaine Greer in ihrem Buch „The beautiful boy“ /...

Kirchen-Pagen

Das Gegenstück zum Pagen im höfischen Dienst bilden in der kirchlichen Welt die Ministranten (Messdiener), die Chor- und Sängerknaben, deren zugesprochene Reinheit – auch stimmlich – dem Dienst entspricht, den sie ausüben: „Alle blickten auf...

„Der schöne Enzio“

„Der schöne Enzio“ lautet eine immer wieder gebrauchte Bezeichnung für den (unehelichen) Sohn Kaiser Friedrichs II., des Staufers. Er war nicht nur ein Liebling seines Vaters, sondern in vielem ihm auch ähnlich – bis...

Der schöne Jesus

Wird schon (wie an anderer Stelle zu lesen) der „Vorläufer“ Jesu, der Täufer Johannes, immer wieder als jugendlich schön dargestellt und beschrieben (obwohl die Bibel nur über den erwachsenen Johannes Angaben zur – eher...

Mädchen und Knaben

„Bürger auf Abwegen“ hieß eine Ausstellung zu Thomas Mann und Theodor Storm, die 2015/16 in Lübeck und Husum gezeigt wurde. Unter anderem ging es in ihr auch um die unkonventionellen Beziehungen, die beide mehr oder...

Veränderung

Die Zeit der Adoleszenz war für den Literaturnobelpreisträger Hermann Hesse ein immer wiederkehrendes Thema, und es sind ja auch häufig Heranwachsende, die sich in seinen Romanfiguren wiederentdecken, ihre Wünsche, Fragen und Probleme in ihnen...

„Die Formel der Schönheit“

In seinem Roman „Mark und Bein“ (1992)  schildert Walter Kempowski die Reise, die ein Schriftsteller mit Namen Jonathan Fabricius Ende der 1980er-Jahre nach Polen unternimmt. In Danzig wird er von einer Frau angesprochen, die...

Josef und seine Freunde

Sein erstes Buch schrieb Josef Holub schon in den 1950er Jahren, doch das Manuskript blieb jahrzehntelang in der Schublade, weil das Sujet, eine deutsch-tschechische Kinderfreundschaft, nicht in die Zeit des kalten Krieges zu passen...